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By Andrea D. Bührmann, Angelika Diezinger, Sigrid Metz-Göckel

Dieses Buch macht für Studienanfänger_innen nachvollziehbar, wie sich die Frauen- und Geschlechterforschung in der Auseinandersetzung mit den empirisch-praktischen Lebensverhältnissen, sozialwissenschaftlichen Denktraditionen und eigenen Konzepten ihren Gegenstand geschaffen hat. Damit wird deutlich, dass Frauen- und Geschlechterforschung in der Lehre als nicht abgeschlossenes Projekt zu vermitteln ist, dessen Geschichte um seiner Zukunft willen wichtig wird. Der Band konzentriert sich auf drei zentrale Themen: Arbeit, Sozialisation und Sexualität. Zu den einzelnen Themen werden Auszüge aus solchen Texten ausgewählt und kommentiert, die die Diskussionen nachhaltig beeinfluss(t)en, Kontroversen bündel(te)n oder neue Perspektiven eröffne(te)n. Damit wird eine Problemgeschichte des jeweiligen Themas skizziert.

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Ansichten der Gesellschaft: Frankfurter Beiträge aus Soziologie und Politikwissenschaft

Die Frankfurter Beiträge aus Soziologie und Politik bieten Analysen und Theorien zu zentralen Aspekten der Gesellschaft. Je nach Fragestellung treten Probleme der Industrie-, Informations- und Globalgesellschaft bzw. des Geschlechterverhältnisses in den Vordergrund.

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H. grundsatzlich aller Frauen, gUltig. ( ... ) Die Produktionsweise der "alten Gesellschaft" beruhte primar auf der Familienwirtschaft, das heif3t auf der Gesamtarbeit von Mann, Frau und Kindem, von Alten und Jungen, von Blutsverwandten und Nicht-Blutsverwandten im gemeinsamen Haushalt. Das gilt fur die Bauemwirtschaft und die unterbauerliche landliche Verlagsindustrie eben so wie fur das stadtische Gewerbe: Erwerbstatigkeit und Hausarbeit waren eine raumliche und wirtschaftliche Einheit, oder, urn es noch scharfer zu fassen: es gab kcine voneinander isolierte Erwerbstatigkeit und Hausarbeit, denn es gab keine Trennung von "Produktion" und "Konsumtion", keine zwischen Herstellung und Konsum der Produkte und damit keinen abgetrennten "privaten" Haushalt unter der Leitung der Frau.

Sie gehen verloren, wenn "Zeit" zum knappen Mittel wird, wenn alltagliches Erfahrungswissen hinter eine abstrakte Fachkompetenz zurilcktritt, wie dies unter Bedingungen fortgeschrittener industrieller Warenproduktion der Fall ist. (... B. die GesetzmaJ3igkeit der natilrlichen Umwelt, die Abfolge und Wiederkehr "lebendiger" Bediirfnisse, bleibt sie auf Hausarbeit als andere, immer noch mehr oder weniger naturgebundene Arbeit angewiesen. Damit sind schon strukturell Grenzen fur eine Verberuflichung von Hausarbeitsaufgaben gesetzt.

Dies erfordert differenzierte innerpsychische Leistungen: Die je eigene Realitatsdefinition beider Partner muJ3 kontinuierlich verbunden und in Ubereinstimmung gebracht werden. Die Eheleute konstituieren nicht nur die gemeinsame gegenwartige Realitat, sondem auch die vergangene und zuktinftige, indem sie ein gemeinsames Gedachtnis herstellen, das die Erinnerungen der zwei individuellen Vergangenheiten und deren Zukunftshorizonte integriert. Diese subjektive Kontinuitat der Lebensgeschichte wirkt stabilisierend flir das einzelne Individuum (Ehe als Schutz vor Anomie).

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